Aino Laberenz

Aino Laberenz – Leben, Karriere, Partner und Engagement bis 2025

Der Name Aino Laberenz ist untrennbar mit Kunst, Theater, Film und gesellschaftlichem Engagement verbunden. Vielen ist sie als Witwe des Ausnahme-Regisseurs Christoph Schlingensief bekannt, doch ihr eigenes Schaffen reicht weit über diese Verbindung hinaus. Seit Jahren prägt sie die Theater- und Kulturszene in Deutschland und international als Bühnen- und Kostümbildnerin sowie als Geschäftsführerin des Projekts Operndorf Afrika in Burkina Faso. Wer sich fragt „Wer ist Aino Laberenz?“, erhält hier ein umfassendes Porträt, das ihre Biografie, Karriere, persönlichen Beziehungen und aktuellen Entwicklungen bis 2025 beleuchtet.

Frühes Leben und Werdegang

Aino Laberenz wurde am 27. Februar 1981 im finnischen Turku geboren. Schon früh zog es sie in die Welt der Kunst und des Theaters. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild in Hamburg und konnte bereits in jungen Jahren Erfolge verzeichnen. 2005 wurde sie von der Fachzeitschrift Theater heute als „Beste Nachwuchskostümbildnerin“ ausgezeichnet – ein erster Hinweis darauf, dass hier eine außergewöhnliche Künstlerin ihren Weg begann.

In den folgenden Jahren arbeitete sie an zahlreichen renommierten Häusern, darunter das Schauspielhaus Bochum, das Burgtheater Wien, die Bayerische Staatsoper sowie das Residenztheater München. Mit ihren klaren, oft minimalistischen, aber zugleich poetischen Entwürfen schuf sie sich einen festen Platz in der deutschen Theaterlandschaft.

Ehe mit Christoph Schlingensief – Hochzeit und Schicksalsschlag

Im Sommer 2009 heiratete Aino Laberenz den Regisseur, Autor und Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Die Hochzeit fand am 1. August 2009 statt – nur ein Jahr vor Schlingensiefs viel zu frühem Tod im August 2010.

Diese Ehe war nicht nur privat prägend, sondern auch künstlerisch: Laberenz begleitete viele Projekte ihres Mannes und war entscheidend daran beteiligt, seine künstlerische Vision in Kostümen, Räumen und Szenen umzusetzen. Der Verlust Schlingensiefs war ein tiefer Einschnitt, doch Laberenz fand eine Form des Weiterarbeitens – indem sie sein Vermächtnis fortführte und gleichzeitig ihren eigenen Weg weiterging.

Operndorf Afrika – Vision und Verantwortung

Ein zentrales Element ihrer Arbeit ist das Operndorf Afrika, ein ambitioniertes Projekt von Christoph Schlingensief, das nach seinem Tod von Aino Laberenz fortgeführt wurde. Das Dorf in Burkina Faso soll ein Ort kulturellen Austauschs, der Bildung und der Kunst sein.

Als Geschäftsführerin und Vorsitzende der Stiftung führt Laberenz diese Vision mit Nachdruck weiter. Unter ihrer Leitung ist das Operndorf längst kein utopischer Traum mehr, sondern Realität – mit einer Schule, medizinischer Versorgung, Ateliers und Kulturprogrammen. Bis 2024/2025 bleibt das Projekt international beachtet, weil es nicht nur Entwicklungshilfe neu denkt, sondern Kunst als Grundlage für Dialog und Teilhabe versteht.

Karriere-Highlights und internationale Anerkennung

Neben ihrer Arbeit im Operndorf blieb Aino Laberenz künstlerisch aktiv. 2011 kuratierte sie zusammen mit anderen das deutsche Pavillon der Biennale in Venedig, der Schlingensiefs Werk gewidmet war – und prompt den Goldenen Löwen gewann.

Auch danach arbeitete sie weiter als Kostümbildnerin, u. a. für Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper. In den letzten Jahren traten zudem ihre Rollen als Herausgeberin und Autorin hervor: Sie veröffentlichte Bücher und Interviews, die sich mit Schlingensiefs Werk beschäftigen, darunter „Ich weiß, ich war’s“ (2012) und „Kein falsches Wort jetzt“ (2020).

2024 tauchte ihr Name auch im Zusammenhang mit filmischen Projekten auf, etwa in der Filmografie „Die geschützten Männer“.

Aino Laberenz 2024 – Präsenz und öffentliche Auftritte

Im Jahr 2024 war Aino Laberenz mehrfach in den Medien präsent. Sie gab Interviews, in denen sie über den Humor und die künstlerische Kraft von Christoph Schlingensief sprach. Zudem erschien sie bei wichtigen gesellschaftlichen Events in Berlin, darunter die GQ Men of the Year Awards 2024.

Diese Auftritte unterstreichen, dass Laberenz nicht nur hinter den Kulissen arbeitet, sondern auch als öffentliche Persönlichkeit wahrgenommen wird – elegant, reflektiert und immer noch eng mit der Berliner Kulturszene verbunden.

Aino Laberenz 2025 – Schenkung und Zukunftsperspektiven

Im Jahr 2025 steht Aino Laberenz erneut im Rampenlicht der Kunstszene: Sie übergab das Werk „Deutschland ’99“ von Schlingensief als Geschenk an die Neue Nationalgalerie Berlin. Diese Geste zeigt, wie stark sie das kulturelle Erbe ihres Mannes pflegt und in die Gegenwart trägt.

Auch im Rahmen des Gallery Weekends 2025 wurde sie in Berlin gesichtet. Ihr Engagement bleibt sowohl künstlerisch als auch gesellschaftlich von hoher Relevanz. Damit bestätigt sich: Aino Laberenz ist längst mehr als die „Witwe Schlingensiefs“ – sie ist eine eigenständige Kulturmanagerin und Künstlerin mit internationalem Gewicht.

Beziehungen und Partnerschaften – „Aino Laberenz Partner“

Aino Laberenz Clemens Schick
Aino Laberenz Clemens Schick

Nach dem Tod von Christoph Schlingensief stand die Frage nach dem privaten Leben von Aino Laberenz immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit.

  • Holger Liebs und Aino Laberenz: Seit etwa 2017 wird der Kunstkritiker und Publizist Holger Liebs als ihr Partner genannt. Beide wurden mehrfach zusammen bei Veranstaltungen fotografiert, zuletzt auch 2023.
  • Clemens Schick und Aino Laberenz: Immer wieder wurde ihr Name mit dem Schauspieler Clemens Schick in Verbindung gebracht, vor allem weil beide bei Events wie der Berlinale 2014 und 2017 gemeinsam auftraten. Es gibt jedoch keine seriösen Quellen, die von einer Beziehung sprechen. Die Verbindung war offenbar rein freundschaftlich oder beruflich geprägt.

Insofern bleibt festzuhalten: Ihr aktueller Freund bzw. Partner ist Holger Liebs.

Gerüchte und Fragen: Kinder, Größe, Privatleben

Bei öffentlichen Persönlichkeiten kommen immer wieder Fragen auf, die oft spekulativ sind. Im Fall von Aino Laberenz gilt:

  • Aino Laberenz Kinder: Zu möglichen Kindern gibt es keine verlässlichen Informationen. Weder Interviews noch offizielle Biografien erwähnen Kinder, weshalb davon auszugehen ist, dass sie keine eigenen Angaben dazu macht.
  • Aino Laberenz Größe: Auch ihre Körpergröße ist öffentlich nicht dokumentiert. Wichtiger als solche Zahlen bleibt ohnehin ihr künstlerisches Werk und ihr gesellschaftlicher Beitrag.

Hier zeigt sich: Laberenz wahrt ihre Privatsphäre sehr bewusst – ein Zeichen für ihre Professionalität in einer oft sensationshungrigen Medienlandschaft.

Persönlicher Stil und Wirkung

Wer Aino Laberenz bei Veranstaltungen erlebt, bemerkt schnell ihren Sinn für klare Ästhetik. Ihr persönlicher Stil – oft eine Mischung aus Eleganz, Minimalismus und Avantgarde – reflektiert auch ihr künstlerisches Arbeiten. Sie verkörpert eine Generation von Künstlerinnen, die Professionalität und Persönlichkeit verbinden, ohne sich von Klatschgeschichten dominieren zu lassen.

Relevanz heute

2024 und 2025 zeigen erneut, dass Aino Laberenz eine feste Größe im deutschen und internationalen Kunstbetrieb bleibt. Durch ihre künstlerischen Arbeiten, ihre Rolle beim Operndorf Afrika und ihre gesellschaftliche Präsenz schafft sie es, Themen wie Kunst, Entwicklung und kulturellen Austausch auf eine Weise zu verbinden, die international Beachtung findet.

Ihre Geschichte ist geprägt von Liebe, Verlust, Engagement und Eigenständigkeit – ein faszinierendes Porträt einer Frau, die ihre Stimme in der Kunstwelt gefunden hat.

Fazit

Aino Laberenz ist weit mehr als die „Witwe eines großen Künstlers“. Sie ist Bühnen- und Kostümbildnerin, Kulturmanagerin, Herausgeberin, Partnerin, Visionärin. Von ihren frühen Erfolgen im Theater über ihre tragische Ehe mit Christoph Schlingensief bis hin zu ihren heutigen Projekten reicht ein Lebensweg, der von Kontinuität und Weiterentwicklung geprägt ist.

Ob bei der Biennale, in der Bayerischen Staatsoper, bei gesellschaftlichen Veranstaltungen oder im fernen Burkina Faso – Aino Laberenz bleibt eine Brückenbauerin zwischen Kunst und Gesellschaft. Wer fragt „Wer ist Aino Laberenz?“, erhält die Antwort: eine der spannendsten Kulturpersönlichkeiten der Gegenwart, die zwischen 2024 und 2025 weiterhin Zeichen setzt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf meinem Blog Ina Müller Offiziell.

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