Holger Liebs: Vom Kritiker zum Kommunikationschef – Wer ist Holger Liebs?
Wenn in Deutschland über Kunstkritik, Kulturjournalismus und die Rolle von Museen in der Öffentlichkeit gesprochen wird, fällt ein Name regelmäßig auf: Holger Liebs. Er ist nicht nur ein prägender Kunsthistoriker und Kulturjournalist, sondern auch ein Kommunikationsstratege, der über Jahre hinweg die Schnittstellen zwischen Kunst, Medien und Gesellschaft besetzt hat. Seine Vita führt von Freiburg über München und Berlin bis nach Dresden, wo er heute eine zentrale Position an einer der bedeutendsten deutschen Museumsinstitutionen innehat.
In diesem Artikel erfahren Sie detailliert, wer Holger Liebs ist, wie er seine Karriere aufgebaut hat, welche Rolle er in Dresden spielt, und was ihn auch in persönlichen Zusammenhängen – etwa in Verbindung mit Aino Laberenz – in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Zudem gehen wir kurz auf ein oft verwechslungsanfälliges Schlagwort ein: “holger biege deine liebe und mein lied”, das zwar ähnlich klingt, aber mit einer anderen Persönlichkeit verbunden ist.
Wer ist Holger Liebs?
Holger Liebs, geboren 1966 in Freiburg im Breisgau, ist ein deutscher Kunsthistoriker, Journalist und Publizist. Nach seinem Studium widmete er sich früh der Kulturberichterstattung und avancierte zu einem der profiliertesten Kritiker und Autoren im Bereich der bildenden Kunst.
Sein Weg führte ihn zunächst in den Journalismus. Für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln arbeitete er als freier Mitarbeiter, ehe er in den akademischen Bereich wechselte und an der Bergischen Universität Wuppertal Architekturtheorie lehrte. Doch bald sollte er sich endgültig der publizistischen Arbeit verschreiben.
Zwischen 2001 und 2010 war Liebs Ressortleiter Kunst bei der Süddeutschen Zeitung. Dort prägte er die Feuilletonberichterstattung maßgeblich und setzte Akzente, die auch über die Kunstszene hinaus Beachtung fanden. Anschließend wechselte er ins Magazinwesen: Von 2010 bis 2016 war er Chefredakteur des Kunstmagazins Monopol, das in dieser Zeit seine Relevanz als führendes deutsches Kunstmedium weiter ausbauen konnte.
Danach übernahm er beim renommierten Kunstbuchverlag Hatje Cantz verschiedene Rollen, unter anderem als Programmleiter, später als Verleger und Editor-at-Large. Schließlich wurde er 2020 von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) berufen, um dort die Abteilung für Medien und Kommunikation zu leiten.
Holger Liebs in Dresden – SKD und die Rolle der Kommunikation
Seit November 2020 ist Holger Liebs Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die SKD sind eine der größten und bedeutendsten Museumsverbünde Europas, zu dem unter anderem das Grüne Gewölbe, die Gemäldegalerie Alte Meister und das Albertinum gehören.
In dieser Rolle verantwortet Liebs nicht nur die klassische Pressearbeit, sondern auch strategische Kommunikationsaufgaben in einer Zeit, in der Museen mit Digitalisierung, gesellschaftlichem Wandel und neuen Publikumserwartungen umgehen müssen. Er selbst betonte mehrfach, dass Kommunikation für Kulturinstitutionen heute „wichtiger denn je“ sei – nicht nur als Vermittlung, sondern auch als aktiver Teil der öffentlichen Diskussion.
Damit ist Holger Liebs nicht mehr nur Beobachter der Kunstwelt, sondern selbst Akteur in einer Position, die direkte Wirkung auf die Wahrnehmung der Kunst in Deutschland und international hat.
Freiburg – die Wurzeln von Holger Liebs
Obwohl Holger Liebs beruflich vor allem mit Metropolen wie München, Berlin und Dresden verbunden wird, ist sein Geburtsort Freiburg im Breisgau nicht zu vergessen. Hier wurde er 1966 geboren und begann seinen Bildungs- und Lebensweg, bevor er sich deutschlandweit einen Namen machte. Freiburg gilt als kulturell lebendige Stadt im Südwesten, und es ist durchaus symbolträchtig, dass Liebs aus einer Region stammt, die zwischen Tradition und moderner Offenheit steht – eine Haltung, die sich auch in seiner publizistischen Arbeit widerspiegelte.
Holger Liebs und Aino Laberenz
Ein Aspekt, der in den Medien ebenfalls Beachtung findet, ist die Verbindung zwischen Holger Liebs und Aino Laberenz. Laberenz ist Kostüm- und Bühnenbildnerin, zugleich aber auch die Witwe des bekannten Theater- und Filmregisseurs Christoph Schlingensief.
Seit einigen Jahren wird berichtet, dass Laberenz und Liebs ein Paar sind. Gemeinsame Auftritte, etwa bei Berliner Kulturveranstaltungen oder bei Preisverleihungen, haben dieses Bild bestätigt. In der deutschen Kulturszene wird die Verbindung zwischen den beiden vielfach auch als Brückenschlag zwischen verschiedenen kreativen Welten gesehen: Journalismus, bildende Kunst, Theater und Bühnenbild.
Verwechslungsgefahr: Holger Liebs und Holger Biege
Beim Recherchieren taucht immer wieder ein Schlagwort auf, das zu Missverständnissen führen kann: “holger biege deine liebe und mein lied”. Hierbei handelt es sich nicht um Holger Liebs, sondern um den ostdeutschen Sänger Holger Biege (1952–2018). Sein Lied „Deine Liebe und mein Lied“ wurde Ende der 1970er-Jahre populär und zählt bis heute zu den Klassikern der DDR-Popmusik.
Für Leserinnen und Leser, die auf den ersten Blick eine Verbindung herstellen könnten, ist es wichtig, klarzustellen: Zwischen dem Journalisten und Kunsthistoriker Holger Liebs und dem Sänger Holger Biege besteht keinerlei inhaltliche oder biografische Verbindung – außer der Namensähnlichkeit.
Holger Liebs als Kritiker und Publizist
Was Holger Liebs auszeichnet, ist seine Doppelrolle: Einerseits der scharfzüngige Kritiker, andererseits der institutionelle Kommunikator. Während seiner Zeit bei der Süddeutschen Zeitung und Monopol war er bekannt für pointierte Kommentare zur zeitgenössischen Kunst. Seine Texte verbanden Fachwissen mit einem journalistischen Anspruch, komplexe Sachverhalte für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen.
Gleichzeitig versteht er die Mechanismen des Kunstmarktes und der Medien wie nur wenige andere. Genau dieses Wissen nutzt er heute für seine Arbeit in Dresden: Statt Kunst nur zu kommentieren, trägt er nun aktiv dazu bei, wie sie öffentlich inszeniert und vermittelt wird.
Öffentliches Bild und Auftritte
Holger Liebs ist in der Kulturszene kein Unbekannter. Ob bei der Berlin Art Week, der Art Basel oder bei Gala-Events in der Hauptstadt – sein Name taucht regelmäßig auf Gästelisten und in Pressefotos auf. Gemeinsam mit Aino Laberenz repräsentiert er eine Symbiose aus Kunstkritik, Kommunikation und Bühnenästhetik.
Seine Karriere zeigt, dass der Weg vom Journalisten zum Kulturmanager nicht nur möglich, sondern in der heutigen Medien- und Kulturlandschaft geradezu naheliegend ist.
Fazit: Wer ist Holger Liebs?
Zusammengefasst ist Holger Liebs eine Schlüsselfigur im deutschen Kunst- und Kulturleben. Von Freiburg bis Dresden, von der Süddeutschen Zeitung bis zu den Staatlichen Kunstsammlungen: Er hat stets an den Schnittstellen gearbeitet, an denen Kunst, Öffentlichkeit und Kommunikation aufeinandertreffen.
Während er als Kritiker die Kunstwelt kommentierte, gestaltet er sie heute als Kommunikationschef aktiv mit. Persönlich rückt er durch die Verbindung zu Aino Laberenz zusätzlich in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit.
Wer also fragt: “Wer ist Holger Liebs?”, erhält die Antwort: Ein Kunsthistoriker, Journalist, Kommunikator – und eine Stimme, die die deutsche Kunstszene seit über zwei Jahrzehnten entscheidend mitprägt.
Dieser Artikel wurde exklusiv erstellt für die Seite Ina Müller Offiziell, die regelmäßig spannende Themen aus Kultur, Medien und Gesellschaft aufgreift.